Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Kein Polizeipräsidium Waiblingen/Esslingen

WKZ vom 12.7.2018

Dies ist eine unerwartete und unverständliche Hiobsbotschaft: Kein Polizeipräsidium Waiblingen/Esslingen. Die Fachlichkeit wurde auf dem Altar der Kosten geopfert zu Lasten der Bürgerschaft. Wozu war überhaupt eine hochrangig besetzte Evaluierungskommission für die grün-rote Polizeireform nötig, die ja auch Kosten verursacht hat, wenn die Spitzenpolitik  Grün-Schwarz macht was sie will und sich nicht an die Empfehlungen der Polizeiexperten hält? Warum haben nicht alle Landtagsabgeordneten im Rems-Murr-Kreis mit einer Zunge ein Polizeipräsidium Waiblingen unterstützt? Hier wurde eine große Chance für mehr polizeiliche Bürgernähe zur Sicherung unserer Freiheit vertan.

So blutet die Große Kreisstadt Waiblingen, die Perle des Remstals mit dem Staufermythos aus: kein Kreiskrankernhaus, Zerschlagung der Polizeidirektion Waiblingen und kein Polizeipräsidium, Schließung der Notfallklinik. Und der von der Bürgerschaft gewünschte Direktbus zum Klinikum Winnenden steht in den Sternen. Quo vadis Waiblingen?

Stadt- und Kreisrat Dr. Hans-Ingo v. Pollern, Waiblingen

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