Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Dicke Luft - was tun?

Stauferkurier Ausgabe am 1.2.2018

In Zeiten der unsäglichen GroKo Verhandlungen mit ihrem Standpunktgeschachere und der aktuellen Aufdeckungskampagne von Schadstofftests an Menschen und Affen von 2014 in den USA (ohne Tests gäbe es keine Produktentwicklung zum Wohle der Menschheit) möchte ich unsere städtischen Probleme und Beratungen zum Thema Dicke Luft und Verkehrskonzepte, aufgreifen. Die Stickoxide werden in machen Straßenbereichen deutlich überschritten. 
Wir können aber nicht einfach alle PKW und LKW aus der Stadt verbannen. Dies wäre zu kurz gedacht und würde unser urbanes Leben stark beschneiden.Den LKW Verkehr brauchen wir ebenfalls für unsere Versorgung und den Transport für unsere Firmen in den Gewerbegebieten. Also was tun?

Straßen mit Pollern, Verengungen und Grünbepflanzungen rückzubauen wäre eine kurzfristige Maßnahme mit geringeren Ergebnissen . Der Bau von Kreisverkehren an Brennpunkten würde zusätzlich eine Verbesserung bringen. Die wirksamste Maßnahme wäre jedoch den Schwer- und Durchgangsverkehr aus den betroffenen Straßen und Ortschaften zu bringen.

Allein durch Hohenacker und Neustadt quälen sich an den Werktagen mehr als 18 000 PKW und LKW. Diese Fahrzeuge sind für die Lärm- und Schadstoffemissionen mit verantwortlich. Also muß man hier ansetzen und integrierte und ganzheitliche Verkehrskonzepte entwickeln. Hierzu gehört die Verbesserung der öffentlichen Nahverkehrs-verbindung mit Bus und Bahn aber auch die Überlegung die Ostanbindung der Gewerbegebiete Neustadt und Hohenacker an die B 14 und die Verbindungsstraße Schwaikheim-Neckarrems auf den Weg zu bringen. Ohne Ostumfahrung werden wir diese Problematik langfristig nicht in den Griff bekommen.

Nach oben