Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Veggie-Antrag der SPD Gemeinderatsfraktion Waiblingen

 Als ich den Bericht über den SPD-Antrag zum überwiegend fleischlosen Angebot in der städtischen Gastronomie gelesen habe, dachte ich spontan an einen verspäteten Aprilscherz! Aber es ist ernsthaft gemeint. Jetzt soll also dem/der künftigen Pächter/in der Remsstuben im Bürgerzentrum im Pachtvertrag vorgeschrieben werden, dass überwiegend nur noch fleischlose Gerichte angeboten werden dürfen.Die Grünen haben schon 2013 den Veggie-Tag ausgerufen. Aber damit nicht genug. Jetzt also 365 Tage Veggie-Tag und das Jahr für Jahr. Ich denke: Ist das nicht Sozialismus auch bei der Ernährung?

Sollen und wollen wir alle jetzt auch bei der Ernährung bevormundet werden? Haben wir kein Recht auf freie Ernährung und Entscheidung über unser Konsumverhalten? Sagen die wissenschaftlichen Expertisen nicht, dass wir eine ausgewogene Kost aus Fleisch und Gemüse zu uns nehmen sollen? Sollen weitere Verbote jetzt auch bei der Ernährung unseren Lebensalltag bestimmen? Und begründet wird dies von der SPD mit Klimaschutz.

Die SPD-Fraktion hat einen völlig undurchdachten und unbrauchbaren Antrag vorgelegt, der einen eklatanten Eingriff in die Berufsausübungs- und Gewerbefreiheit bedeutet, die von unserer Verfassung geschützt werden.

Und Gastronomie im historischen Alten Rathaus kann ich mir überhaupt nicht vorstellen. Denn dann ist der schöne Marktplatz völlig von Restaurants eingekesselt und umzingelt. Nein, richtig wäre, das schöne Ambiente im Alten Rathaus für Ausstellungen regionaler Künstler/innen als Ergänzung zur internationalen Galerie Stihl am Remsbogen und für Festivitäten zu öffnen.

Stadtrat Hans-Ingo v. Pollern, Waiblingen


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