Waiblingen, CDU, Stadtverband, Rems-Murr-Kreis

Stauferkurrier Beitrag

Bahnhof WN, FFW und Verkehrsverhältnisse in Waiblingen

Vor kurzem wurde der Manager für den Bahnhof Waiblingen von Vertreter/innen der Stadt und des Gemeinderats auf die unhaltbaren Zustände im Bahnhofsareal bei einem Vor-Ort-Termin hingewiesen. Dieser Termin war dringend notwendig. Der Zustand des Bahnhofs ist keine Visitenkarte für die Stadt Waiblingen. Ständig sind Fahrstühle und Rolltreppen defekt. Die Unterführung ist verdreckt, der Vorplatz mit den Parkplätzen befindet sich in einem jämmerlichen Zustand. An der Bushaltstelle fehlen Sitzbänke. Durch das Vordach zur Unterführung tropft bei Regen Wasser. Das Grün ist zur Wildnis verkommen. Die „Wartepilze“ und Kugellampen sind defekt. Es bleibt abzuwarten, wie die Zusagen eingehalten werden. Wir werden aufpassen.

Unsere Freiwillige Feuerwehr an der Winnenden Straße auf dem Areal der ehemaligen Alten Kelter stößt aufgrund der gestiegenen Einsatzzeiten und der Belastung des Personals an ihre Grenzen. Die Verkehrs- und Parkplatzsituation ist schwierig aufgrund des gestiegenen Verkehrsaufkommens, die Umkleide- und Sanitärräume sind in die Jahre gekommen. Das Feuerwehrhaus an diesem Standort (seit 1956) entspricht nicht mehr dem modernen Standard.

Wir sind froh, dass wir eine so einsatzbereite Freiwillige Feuerwehr haben. Durch das ehrenamtliche Engagement ist sie tief in der Bürgerschaft verankert. Aber die Rahmenbedingungen müssen stimmen. Deshalb sind auch vier weitere hauptamtliche Stellen bis 2020 erforderlich, um das Ehrenamt von Bagatelleinsätzen zu entlasten.

In den Hauptverkehrszeiten spielen sich teilweise chaotische Verhältnisse bei der Einmündung der Klinglestalstraße in die Neustädter Hauptstraße ab. Erst vor kurzem wurde ich Zeuge eines Verkehrsunfalles mit hohem Sachschaden. In den Hauptverkehrszeiten besteht auf der Steilstrecke Klinglestalstraße ein Rückstau bis zur Rems. Verkehrslärm und Abgase sind den Bewohnern/innen auf Dauer nicht länger zumutbar. Ich habe auch schon Autofahrer/innen gesehen, die ausstiegen, um die Fußgängerampel zu bedienen, damit sie einfahren konnten. Hier muss dringend Abhilfe geschaffen  etwa durch eine Ampelschaltung. Für einen Kreisverkehr wird wohl der Platz nicht reichen.

 Derzeit steht der Gemeinderat mitten in den Haushaltsberatungen für 2018. Für die CDU-Fraktion kann es angesichts des positiven Steueraufkommens und der Senkung der Kreisumlage um mindestens einen Prozentpunkt von 36,6 % auf 35,6 Prozent-Punkte (916 OO0 Euro weniger) keine Erhöhung der Gewerbesteuer und Grundsteuer geben, die in der Regel auf die Miete umgelegt werden und insbesondere einkommensschwache Familien treffen. Das sind für Waiblingen wichtige Standortfaktoren.

 Dr. Hans-Ingo v. Pollern

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